Meine Erfahrungen mit Joomla-Migrationen

Warum es sich trotz vieler Schwierigkeiten lohnt, die Joomla-Installation auf den aktuellen Stand zu bringen

Etliche meiner Kunden betreiben ihre Webseiten mit Joomla. Jede dieser Installationen ist ein Unikat – jeder Kunde hat andere Anforderungen an seine Homepage, also wurden unterschiedlichste Komponenten installiert. Dies machte eine Migration älterer Joomla-Versionen (1.0.x bzw. 1.5.x) auf die aktuellere Version 2.5 zu einer komplexen Aufgabe.

Die erste Migration führte ich von einer Version 1.5.20 nach 2.5 durch. Wie viele Versuche ich benötigte, kann ich heute nicht mehr genau sagen. Nach mehreren Anläufen und vielen Recherchen im Internet konnte ich Vollzug melden. Weitere Migrationen dieser Art folgten. Alle liefen letzlich problemlos durch.

Weniger erfolgreich lief dagegen die Migration einer alten Joomla-Seite von Version 1.0.x nach 2.5. Diese Migration muss über den Zwischenschritt 1.0.x nach 1.5 ablaufen. Dann erst kann man nach 2.5 migrieren. Endlose Testläufe brachten kein Ergebnis. Mal war die falsche PHP-Version einegstellt. Dann wurden die Beiträge nicht übernommen. Und gerade wegen der vielen Beiträge versuchte ich ja die Migration. 450 Seiten wollte ich partout nicht per Hand übernehmen. Ein weiterer Versuch scheiterte an einer weniger geeigneten 2.5-Version. Es gab viele Probleme – und schließlich für alle Probleme auch eine Lösung.

Warum der ganze Aufwand?

Natürlich kann man auch alte Joomla-Versionen laufen lassen. ABER: es gibt gute Gründe, seine Installation aktuell zu halten. Ältere Versionen sind

r ganze Aufwand?

Natürlich kann man auch alte Joomla-Versionen laufen lassen. ABER: es gibt gute Gründe, seine Installation aktuell zu halten. Ältere Versionen sind angreifbar für Cyberattacken. Bekannte Sicherheitsprobleme werden aufgrund des eingestellten Supports nicht mehr behoben.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie groß der Aufwand in früheren Joomla-Versionen war, Updates einzuspielen. Zunächst musste die Update-Version aus dem Internet heruntergeladen werden, dann entpackt und auf den Webserver mit der Joomla-Seite hochgeladen werden. Dies wird nun auf Knopfdruck automatisch erledigt – eine nicht zu verachtende Zeitersparnis.

Nicht zuletzt werden für die aktuellen Joomla-Versionen meist auch neuere (bessere) Zusatztools angeboten.

Muss es denn immer die neuesteVersion sein?

Aus meiner Sicht JEIN. Bevor Sie die aktuellste Joomla-Version installieren (derzeit 3.0.3) prüfen Sie, ob es die von Ihnen genutzten Tools für diese neue Version gibt. Wenn nicht – warten Sie, bis es soweit ist. Auch mit einer Joomla-Seite in der (derzeitigen) Version 2.5.9 sind Sie auf der sicheren Seite. Der Support für Joomla 2.5 wird bis 2014 gewährleistet. Erst wenn die Version 3.5 erscheint, wird ein Upgrade der 2.5er-Seite notwendig. Seitens Joomla wird es dafür eine automatische Upgrade-Routine geben, die Sie per Mausklick auslösen – nach einer Datensicherung und nachdem Sie die Verfügbarkeit der von Ihnen benötigten Tools geprüft haben!

Anders sieht die Sache aus, wenn Sie die neuen Feature der 3.x-Version nutzen wollen. Dann sollten Sie bereits jetzt über ein Upgrade nachdenken.

Und wenn Sie eine neue Seite aufsetzen, könnte die Joomla-Version 3.x Ihre Version der Wahl sein.

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Über Peggy Wolf

Ich bin Peggy Wolf. Seit 1999 arbeite ich als IT-Consultant und Dozentin. Vor ca. 10 Jahren bin ich über ein Kundenprojekt für eine Internetpräsenz zum Thema CMS gekommen. Damals war es Joomla. Heute erweitert WordPress dieses Portfolio. Darüber hinaus biete ich Ihnen (oder Ihren Mitarbeitern) Schulungen in den Bereichen CMS (Joomla, WordPress), Microsoft Office, AutoCAD. Oder fehlt Ihnen ein Trainer für eine andere Software? Ich arbeite mich gern in andere Themen ein! Hier auf netschulung.com schreibe ich in loser Folge zu Themen, die u. a. durch meine Kunden an mich herangetragen werden.
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