Joomla oder WordPress – Ein subjektiver Vergleich

Was ist besser – Joomla oder WordPress?

Die Frage nach dem besseren Content-Management-System (CMS) kann ich leider nicht eindeutig beantworten. Es scheint auch in der Webcommunity mehr eine Glaubensfrage zu sein ;o)
Aus meiner bisherigen Erfahrung kann ich folgendes feststellen:

Joomla lässt sich mit wenig Aufwand und ohne tiefergehende technische Kenntnisse installieren. Die Bedienung von Joomla erscheint anfangs vielleicht etwas komplex. Aber mit ein wenig Einarbeitung lassen sich Seiten (Beiträge) und Menüs schnell erstellen. Die Verwaltung erscheint mir einfacher und übersichtlicher. Joomla bringt von Haus aus einige Funktionalitäten mit (Mehrsprachigkeit, Rechteverwaltung, Blog). Weitere Tools (z.B. Galerien, Formulare, Foren, Newsletter) lassen sich schnell integrieren. Updates sind mit den aktuellen Joomla-Versionen leicht zu installieren – per Mausklick.
Für Webprojekte mit vielen Seiten und komplexeren Menüstrukturen (mehrere Menüs, Untermenüs) und einer Rechteverwaltung (z.B. eingeschränkter Zugriff)  ist meiner Ansicht nach Joomla das geeignete CMS. Auch für Seiten mit gemischter Struktur – also sowohl statische Seiten als auch Seiten mit Blog-Postings im Mix – würde ich eher Joomla empfehlen. Hier finden Sie weitere Informationen und Downloads: www.joomlaos.de

Zugegeben, Joomla ist mir sehr an

en Sie weitere Informationen und Downloads: www.joomlaos.de

Zugegeben, Joomla ist mir sehr ans Herz gewachsen, arbeite ich doch seit beinahe 6 Jahren mit diesem CMS. Dabei habe ich auch schon viele Lehrgeld in Form von Zeit zahlen müssen, weil immer mal wieder eine Migration anstand oder ein Kunde eine ganz besondere Lösung suchte. Aber bisher konnten wir alle Problem meistern.

In letzter Zeit arbeite ich vermehrt mit WordPress. Hier ist die ganz besonders schnelle Installation hervorzuheben. Nach wenigen Klicks kann man bereits einen ersten Beitrag posten. Auch die Bedienung funktioniert beinahe intuitiv. Allerdings liefert WordPress nur eine Grundfunktionalität. Viele Anpassungswünsche lassen sich über sogenannte Plugins erfüllen, die relativ einfach zu installieren sind. Das ursprünglich als Blog-System entwickelte WordPress ermöglicht mittlerweile auch die Erstellung statischer Seiten und einfacher Menüs. Hier stößt man aber sehr schnell an Grenzen, wenn man eine komplexere Seitenstruktur abbilden will. Die Erstellung und Verwaltung der Menüs wird schnell unübersichtlich und unhandlich. Mehr zu WordPress auf http://de.wordpress.com/

Deshalb empfehle ich WordPress uneingeschränkt für Blogging-Seiten. Auch kleine Webprojekte mit einigen wenigen statischen Seiten können durchaus mit WordPress als CMS realisiert werden. Für komplexere Projekte scheint Joomla die bessere Wahl zu sein.

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Über Peggy Wolf

Ich bin Peggy Wolf. Seit 1999 arbeite ich als IT-Consultant und Dozentin. Vor ca. 10 Jahren bin ich über ein Kundenprojekt für eine Internetpräsenz zum Thema CMS gekommen. Damals war es Joomla. Heute erweitert WordPress dieses Portfolio. Darüber hinaus biete ich Ihnen (oder Ihren Mitarbeitern) Schulungen in den Bereichen CMS (Joomla, WordPress), Microsoft Office, AutoCAD. Oder fehlt Ihnen ein Trainer für eine andere Software? Ich arbeite mich gern in andere Themen ein! Hier auf netschulung.com schreibe ich in loser Folge zu Themen, die u. a. durch meine Kunden an mich herangetragen werden.
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2 Antworten zu Joomla oder WordPress – Ein subjektiver Vergleich


  1. Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /kunden/249551_01219/webseiten/netschulung/wp-content/plugins/gd-star-rating/code/blg/frontend.php on line 705

    Hallo.
    Ich habe bereits etliche Diskussionen bezgl. Joomla vs. WordPress gelesen und mitverfolgt.

    Ich selbst nutze auch Joomla aus Zeiten von Mambo..

    Ich versuche aber mich krampfhaft seit Monaten mit WordPress anzufreunden. Es geht aber mit bestem willen nicht.

    WordPress ist (auch wenn der Anschein täuscht) in der Tat wesentlich komplexer als Joomla.

    Bei Joomla gibt es eine einheitliche Logik.
    Ich weiß wie ich ein Menü einbinde, wo er angezeigt werden soll, wer darauf zugreifen kann und wer nicht..

    Sie behaupten, dass eine gewisse Zeit nötig ist, um sich mit Joomla auseinander zu setzen. Ich habe bereits viele „Dummys“ zur Joomla Anwender „ausgebildet“ und sie können alle inzwischen selbstständig arbeiten.

    Ich finde die Logik in Joomla weitaus besser als in WordPress.

    welche Texte wo positioneiert werden können die verschiedenen Plugins, Module, Komponennten, und und und und..

    Auch Thema Template ist Joomla weit aus besser als die WortPresse !!

    Alle oder fast alle Wortpresse Seiten sehen gleich aus!

    wobei joomla wesentlich professioneller wirkt und auch in der Lage ist größere Projekte zu stemmen.

    mir haben bereits etliche Freunde empfohlen auf das komische Blogding umzusteigen, aber es fehlt an dem Blog einfach alles oder besser gesagt, es ist kein CMS !!
    Es ist und bleibt ein Blog System …

    Ich bin stndig an diese Hürden gestoßen:

    – Ich habe über 4000 registrierte User
    – ein aktives Diskussionsforum (kein Kommentarsystem) welches die Daten der registrierten User sich zu nutze macht.

    – Newsletter !! (und das ist das A und O)
    – Die verschiedenen Menüsysteme die man benutzen kann..

    und natürlich die Rechtevergabe!!

    Ich denke ich werde mind. 10 Jahre noch bei Joomla bleiben und meine Projekte alle auf Joomla aufbauen.

    aber danke für Ihren Artikel 🙂

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    • Peggy Wolf sagt:

      Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /kunden/249551_01219/webseiten/netschulung/wp-content/plugins/gd-star-rating/code/blg/frontend.php on line 705

      In Ihrem Fall würde ich auch bei Joomla bleiben – jedoch immer die aktuellste Version einsetzen. Für eine meiner Seiten habe ich WordPress ausprobiert und bin dann doch wieder bei Joomla gelandet. Es kommt eben immer darauf an, welchen Umfang das Webprojekt annehmen soll.
      Zum Thema Template möchte ich Ihnen dann doch widersprechen. Dass die Blogs alle nach WordPress ausschauen, liegt wohl nicht an WordPress sondern eher an der Bequemlichkeit der Blogbetreiber, welche auf Standardtemplates zurückgreifen.

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